• Alexander Möll

MOTO: lässiger Ye Ye Pop aus Berlin

Am 28.02.2020 erscheint mit dem Album “Das Cabinet des Dr. Caligari” von “Toundra” ein echter Soundtrack. Was “Moto” mit “Au cinéma” an diesem Tag veröffentlichen ist kein echter Soundtrack, aber es hört und fühlt sich so an. Das dazugehörige Kopfkino entstand allerdings in den späten 1950er und 1960er Jahren und zählte zur französischen Stilrichtung des Nouvelle Vague.

Diese musikalische Zeitreise ist sicher nicht Mainstream, dafür aber stilsicher, eigenwillig und charmant. Sollte sich der Filmfreak Q. Tarantino irgendwann an das Genre des Nouvelle Vague  trauen und ein Remake zu “Elf Uhr nachts” drehen, dann kann er getrost auf den Berliner Fünfer zurückgreifen und dann werden diese Musiker auch wieder Mainstream sein, so wie Nancy Sinatra mit “Bang, bang (My baby shot me down)”.

Für Vintage Fans ist dies ein absoluter Geheimtipp, genau wie für Fans der französischen Avantgarde-Popper “Les Rita Mitsouko”, alles in einem trotzdem modernen und lässigen Sound und einem Quäntchen Jazz. Warm und melodiös spielen sie einen Film ab, voll schwarzem Humor und Mascara, Liebe und Wut, Vitalität und Existenzialismus.


VERÖFFENTLICHUNG» 28.02.2020 BEWERTUNG» 7 / 9 ARTIST» Moto LABEL» Parrandera Records


Alexander Möll, Musicheadquarter

https://musicheadquarter.de/2020/02/23/moto-laessiger-ye-ye-pop-aus-berlin/


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